| LAND-LEUTE | GRAN CANARIA, 07. 03. 2008 - 07:14 |
Nachrichten vom 07.03.2008 Tageszusammenfassung von Mix101
| · Noch bis zum Sonntag trifft sich die Urlauberwelt auf der weltweit größten Touristikmesse, der ITB in Berlin. Auch die Kanaren sind stark präsent, denn Deutschland ist nach Großbritannien der zweitgrößte Quellenmarkt. Die kanarischen Touristiker kennen auch die Wünsche der deutschen Reiseveranstalter: Investitionen in die touristische Qualität und ein breites touristisches Angebot. Die Canarios müssen sich anstrengen, denn die großen Zuwachsraten haben Regionen wie die Türkei und Ägypten. Ein Trost bleibt den Canarios, die zur ITB anreisten: Nicht nur auf den Kanaren wird gestreikt, denn die Warnstreiks im öffentlichen Dienst erlebten sie Berlin hautnah. · Glück im Unglück hatte ein deutsches Werbefilmteam auf der Nachbarinsel Lanzarote. Für Dreharbeiten mieteten sie einen Hubschrauber, der aus noch ungeklärten Ursachen an einer Straßenkreuzung abstürzte. Der Helikopter befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks nur wenige Meter über Grund, sodass die beiden Insassen und der Pilot mit Verletzungen noch glimpflich davonkamen. · Um 50.000 Euro betrog eine Frau ihren ehemaligen Arbeitgeber in Las Palmas. Sie hatte beim Verlassen der Firma ein Scheckbuch mitgenommen und über mehrere Monate die etwa 40 Schecks eingelöst. Davon leistete sie sich schöne Reisen und teure Hotels. Nun hat sie eine kostenlose Unterkunft im Gefängnis von Las Palmas. · Innerhalb der letzten 12 Monate stieg die Arbeitslosenzahl auf den Kanaren um 24.000, mehr als die Hälfte davon im Bausektor. Damit haben 154.000 Arbeitswillige auf der Inselgruppe keinen Job. Davon fallen auf den Dienstleistungssektor 101.000 und auf das Bauwesen 22.000 Arbeitslose. Die Arbeitslosenrate liegt nun bei 14,5 Prozent. · Die kanarische Umweltschutzorganisation Ben Magec hat die Inselregierung von Gran Canaria aufgefordert, von weiteren touristische Neubauten im Süden und Westen unserer Insel abzusehen. Auf touristische Anlagen in La Aldea und Agaete im Westen sollte gänzlich verzichtet werden und an der Südküste sollten zumindest die Strände Montaña Arena, Los Pescaderos, Santa Águeda und Las Mujeres vom Beton verschont bleiben. · Alarm haben die Bewohner von Mogán geschlagen. Im Tal von Mogán wird derzeit mit der Chemiekeule gegen unerwünschtes Unkraut gesprüht. Das von dem US- Chemiekonzern Monsantos hergestellte Herbizid „Glifosat“ ist weltweit höchst umstritten, da es sehr giftig ist. In Kolumbien werden damit aus der Luft die Kokainplantagen vernichtet. Die beliebteste Einkaufsmeile der Inselmetropole Las Palmas, die Triana, stinkt zum Himmel. Aus den Gullis strömen seit 15 Tagen üble Gerüche in die Fußgängerzone und vertreiben die Kunden, so die Einzelhändler der Shoppingmeile. Außerdem befallen immer mehr Moskitos die Einkaufszone. Offenbar fühlen sich die Plagegeister in dem feuchten Gestank sehr wohl.
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