| LAND-LEUTE | GRAN CANARIA, 05. 03. 2008 - 05:14 |
Nachrichten vom 05.03.2008 Tageszusammenfassung von Mix101
| · Die Wahlen zum spanischen Parlament stehen kurz bevor. Am kommenden Sonntag entscheidet sich, ob die bisher regierenden Sozialisten unter Ministerpräsident Zapatero weiter an der Macht bleiben. Der Wahlkampf beherrscht auch die Schlagzeilen der kanarischen Tagespresse. Es dreht sich alles um den Urnengang am 9. März. Am vergangenen Donnerstag war der Führer der konservativen Partido Popular, Mariano Rajoy, auf Gran Canaria, am Samstag folgte der Führer der Sozialisten und spanische Ministerpräsident, José Luis Rodríguez Zapatero. Er machte deutlich, dass seine Regierung all ihren Verpflichtungen gegenüber den Kanaren nachgekommen sei trotz einer völlig unkooperativen kanarischen Regierung aus Nationalisten und Konservativen. Meinungsforscher sagen den beiden großen Parteien ein Kopf an Kopf- Rennen im Kongress voraus, im Senat dürften die Sozialisten deutlich vorne liegen. Auf den Kanaren haben die Sozialisten bisher die Nase vorne. · Die Canarios fühlen eine wirtschaftliche Rezession, so zumindest laut einer Umfrage unter 800 Bürgern der Inselgruppe. 6 von 10 sind überzeugt, dass die kanarische Konjunktur schlecht läuft, aber nur 51 Prozent glauben, dass dies in ganz Spanien so sei. · Bei der Reinigung von Schiffstanks eines Frachters, der in der Bucht von Las Palmas vor Anker liegt, lief Schiffsdiesel aus, der als Ölteppich bis zu den Fischerbooten von San Cristóbal gelang. Kein Einzelfall, so der Fischereiverband, und beklagt die Untätigkeit der Behörden. · Ihren größten Autosalon in Spanien hat die deutsche Nobelmarke Audi vergangene Woche auf der Nachbarinsel Teneriffa eröffnet. Auf 1.000 Quadratmetern können sich Interessierte die Luxuskarossen der Ingolstädter ansehen. · Seit dem Jahr 2000 sind die Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf den Kanaren kontinuierlich gesunken. Waren es 2000 noch 67,5 Delikte pro tausend Einwohner, sind es 2007 nur noch 47,2. Damit befinden sich die Kanaren 20 Prozent unter dem EU- Durchschnitt. Der Erfolg liegt auch an der Aufstockung der Sicherheitskräfte in diesem Zeitraum von 5.122 auf 6.533 Beamte bei der Nationalpolizei und der Guardia Civil. Der Vertreter der spanischen Regierung auf den Kanaren, Salvador García Llanos, hält deshalb auch den Plan der kanarischen Nationalisten, eine regionale Polizeieinheit zu schaffen, für völlig überflüssig. Die Ulme ist in ganz Europa ein weit verbreiteter Baum und Strauch. Als Wohnzimmerschrank nennt man sie dann Rüster. Die Ulme ist in Gefahr. Ein Ulmensterben bedroht den Baum in ganz Mitteleuropa. Zwar haben holländische Biologen nun eine gegen den Schädling resistente Art gezüchtet, aber für die Populationsgenetik stellt das Ulmensterben einen herben Verlust dar. Nun sollen die Kanaren dazu beitragen, die Ulme, spanisch Olmo, zu erhalten, denn unsere Inselgruppe wurde bisher von dem Schädlingspilz verschont. Die spanische Regierung will drei Ulmenarten in kanarischen Baumschulen züchten und sie dann in besonders ausgewiesen Gebieten auf Teneriffa und Gran Canaria auspflanzen.
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