| LAND-LEUTE | GRAN CANARIA, 06. 02. 2008 - 06:14 |
Nachrichten vom 06.02.2008 Tageszusammenfassung von Mix101
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· Vor wenigen Tagen hatten wir berichtet, dass die indische Gemeinde auf unserer Inselgruppe von zahlreichen Einbrüchen betroffen war. Sie machte sich Sorgen um ihre Sicherheit. Die Täter hatten es auf die Privathäuser indischer Geschäftsleute in Las Palmas und Maspalomas abgesehen. Nun können die indischen Mitbürger wieder ruhig schlafen. Die 14 Einbrüche wurden von einer Bande Kolumbianer verübt. 5 von ihnen konnten verhaftet werden, kurz bevor sie mit einem Flugzeug nach Madrid fliehen wollten. · Vor etwa 10 Jahren hat man im Tomatenanbaugebiet von La Aldea de San Nicolás mit der Kaktuszucht begonnen, um neben den Tomaten ein zweites Standbein zu haben. Das Geschäft lief auch gut an, die Erlöse waren zufrieden stellend. Besonders in Deutschland ließen sich die Kakteen gut verkaufen. Doch mit dem lukrativen Nebenerlös ist es wohl vorbei, denn die Chinesen drängen mit Billig- Kakteen auf den deutschen Markt. · Die Caja de Canarias ist die staatliche kanarische Sparkasse. Laut ihren Statuten muss sie einen bestimmten Anteil ihrer Jahrsüberschüsse für soziale und kulturelle Zwecke bereitstellen. Im vergangenen Jahr waren dies immerhin 14,5 Millionen Euro, verteilt auf etwa 1.500 Projekte. · Die ersten Anzeichen einer wirtschaftlichen Stagnation sehen auch die Autoverkäufer unserer Insel. Die Zulassung von Pkws ging im Januar im Vergleich zum Januar 2007 um 18 Prozent zurück. Noch stärker war der Rückgang bei der Zulassung von spritfressenden Geländefahrzeugen mit 33,5 Prozent. · Die Arbeitsmarktpolitik der kanarischen Regierung bis zum Jahr 2013 sieht vor, die Hälfte der neu geschaffenen Jobs auf der Inselgruppe an kanarische Residenten zu vergeben. Damit will man die Zuwanderung eindämmen. Ob dieses Ansinnen von der EU Kommission in Brüssel so ohne weiteres akzeptiert wird, ist mehr als fraglich. · Wer derzeit mit dem Auto Richtung Fataga fährt, sieht bereits an der ersten Steigung nach San Fernando große Masten, die dort im freien Gelände errichtet werden. Das Baumaterial wird mit Hubschraubern angeliefert. Es handelt sich um eine neue Hochspannungsleitung des Energieversorgers Endesa. Die neue Trasse mit 74 Masten soll die Energieversorgung des Südens auch dann sicherstellen, wenn eines der beiden Inselkraftwerke mal ausfällt. Die Angst der Konsumenten vor einer Rezession spüren derzeit die Einzelhändler der Inselgruppe. Trotz Winterschlussverkaufs klagen viele über zu wenig Kunden in den Geschäften. Der Umsatz liegt höchstens in Höhe des Vorjahres, man hatte aber mit einer deutlichen Steigerung gerechnet. Trotzdem, jammern wollen die Einzelhändler nicht. Wenn sie auch mehr erhofft hatten, mit dem Ergebnis können sie leben.
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