| POLITIK | GRAN CANARIA, 13. 03. 2006 - 13:13 |
Adán Martín ist entrüstet Als einen furchtbaren Akt von Rassismus hat der Präsident der kanarischen Regierung
| Adán Martín, den Brand in einem Gästehaus des cabildos in Tunte bezeichnet. Erst letzte Woche hat die Inselregierung angekündigt, dort vorübergehend 84 minderjährige Immigranten - Kinder und Jugendliche - unterbringen zu wollen. Die ganze Dorfgemeinschaft hat vehement dagegen protestiert - in der Nacht zum Samstag ist schliesslich genau dort ein Brand ausgebrochen. Lt. Angaben der Polizei handelt es sich eindeutig um Brandstiftung, das und der Umstand, dass in Tunte keiner der Bewohner etwas gesehen oder gehört haben will, lässt mutmaßen. Die Aussage von Adán Martín wurde scharf kritisiert - die Bürgermeisterin warnte davor, ein ganzes Dorf vorzuverurteilen, der Nueva Canarias-Chef fordert eine offizielle Entschuldigung. Die Inselregierung hat währenddessen umgeplant und sucht neue Unterbringungsmöglichkeiten für die 84 Kinder. Sie sollen jetzt in verschiedenen Flüchtlingszentren und Kinderheimen unterkommen, die meisten der Kinder werden noch in dieser Woche nach Teneriffa gebracht. Nur 30 Kinder werden auf Gran Canaria bleiben, sie sollen in ein Kinderheim in Tafira umziehen.
Mit freundlicher Genehmigung
Sun Radio - Gran Canaria
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